Die tägliche Portion Bewegung: Radtour um den Starnberger See
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Die tägliche Portion Bewegung: Radtour um den Starnberger See

Radtour um den Starnberger See

Die tägliche Portion Bewegung: Radtour um den Starnberger See

Die “Portion” Bewegung, die wir uns alle täglich gönnen sollten, wurde heute etwas ausgiebiger (nein, man kann sich nicht “auf Vorrat” bewegen, so dass das dann für den Rest der Woche gilt 😉 ). Das Wochenendwetter ist schön, also eine ideale Gelegenheit, ein schon seit Jahrzehnten auf meiner gedanklichen Liste stehendes Projekt anzugehen: Die Umrundung des Starnberger Sees mit dem Rad. Die ganze Runde sind um die 50 km, wobei zwischendrin die Möglichkeit bestünde, mit einer Bootsfahrt abzukürzen, unten,, in Tutzing, in die S-Bahn zu steigen oder in anderen Ortschaften ein öffentliches Verkehrsmittel zurück zum Ausgangspunkt zu nehmen.

Für mich startet die Tour jedenfalls am S-Bahnhof in Starnberg und ich mache mich im Uhrzeigersinn auf die Runde um den See. Da ich mir über die Bodenbeschaffenheit der (Rad-)Wege nicht sicher war, habe ich mich für ein Mountainbike entschieden (ein Tourenrad oder robustes Stadtrad tut es aber auch, wie ich festgestellt habe, nur habe ich ein solches Modell nicht zur Auswahl).
Mit Blick zum See startet der Weg also nach links Richtung Strandbad und Yachtclub Starnberg. Wer sich immer entlang des Sees schlängeln möchte (Vorsicht auch Fußgänger!) muss innerhalb Starnbergs zweimal das Rad über schöne, hölzerne Schiffsbrücken tragen (und kann dabei gleich die Boote in den Häfen und Werften bewundern). Verfahren ist auch ohne Karte oder Google Maps kaum möglich, denn der See bleibt zur Rechten quasi immer sichtbar.

Über Kempfenhausen geht es nach Berg, immer auf Rad- bzw. gemischten Rad-/Fußwegen oder kleinen Wohnstraßen entlang. Die Wege sind teils geteert, teils ungeteert, Foto-, Bade-, oder Pausenstopps gibt es alle paar Meter. Ganz nach Gusto mit Baden, nur mit Schauen, mit Essen oder nur mit einem Drink.

Zwischen Berg und Ambach geht die Seestraße dann auch tatsächlich direkt am See entlang, danach schlängelt sich der Radweg bis Seeshaupt durch lichte, schattige Waldwege.

Mit Seeshaupt ist auch der südlichste Punkt, die Halbzeit der Tour, erreicht. Mein Streckenzähler sagt, 25 km habe ich bis dorthin zurückgelegt. Wem die Tourlänge genügt, kann von dort aus auch mit dem Schiff zurück nach Starnberg schippern.

Nach Seeshaupt führt der Radweg Richtung Bernried das einzige Mal etwas vom See ins Hinterland durch Felder und Wälder. Für Kunstliebhaber oder Neugierige ist übrigens das Buchheim Museum in Bernried ein lohnenswerter Stopp. Allein die Architektur des Museumsgebäudes in dem großzügigen Park mit Seeblick ist ein Verweilen wert. Man kann im dortigen Café bzw. auf dessen schöner Terrasse auch ohne Museumsbesuch konsumieren.

Von Bernried geht’s weiter der westlichen Seeseite entlang gen Norden, nach Tutzing. Im dortigen Nordbad (ein kleiner Strand mit Kat-, Surfbrett- und SUP-Verleih und einem unkomplizierten, überdachten Holzverschlag mit Selfservice, der sich doch glatt “Seerestaurant” nennt, starte ich den üblichen Test, ob und wie man sich als pflanzenbasierter Genießer “on the road” sinnvoll ernähren kann (ohne die mitgebrachte Brotzeit in meinem Rucksäckchen antasten zu müssen, was die Restaurants ja ohnehin nicht gerne sehen).

Im Seerestaurant gibt es neben den “üblichen Verdächtigen” (Currywurst, Pommes, Schnitzel, Obatzer, Brezen) heute immerhin drei pflanzliche Pastagerichte, (Arrabiata, Pomodoro, Aglio Olio, keine Vollkornnudeln) eine Melonenkaltschate und einen Salat mit frischen Pfifferlingen im Angebot. Mein Salat war frisch und schmeckte ordentlich. Zum Essenbestellen/Getränkeholen muss man sich selbst anstellen (was ich ja immer etwas lästig finde) dafür sind die dort arbeitenden Mitarbeiter umwerfend freundlich und machen Laune zum längeren Sitzenbleiben. Das Nordbad kostet übrigens im Gegensatz zum Südbad in Tutzing keinen Eintritt.

Wer sich nach Museminuten (oder Stunden) im Nordbad dann noch aufraffen kann, wird feststellen, dass er im Nu über Feldkirchen zurück nach Starnberg geradelt ist: Es sind von dort nämlich nur noch 13 km zurückzulegen.

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